Vorbericht 1.Herren


Wochen der Wahrheit

Eintracht Lüneburg gastiert in Uelzen

 

Von Dennis Flügge.

 

Uelzen. Winterpausen sind lang. Sehr lang. So auch dieses Jahr. Trotz widrigerUmstände in der Vorbereitung ist die Mannschaft von Benjamin Zasendorf aberheiß auf den Start in ein neues Jahrzehnt – wenngleich die Vorzeichen nichtoptimal sind. Aber wie heißt es so schön: Jetzt erst Recht!

 

Die Analyse: Verletzungen kompensieren

Malte Bertram: Kreuzbandriss. Malte Matte: Kreuzbandriss. Philipp Hatt: Knöchelverletzung. Es könnte besser laufen für die SV Teutonia. Aber: Mit Rückkehrer Andris Kuvsinovs und Felix Mühlenhaupt sowie mit den wiedergenesenen Robert Bruck und Alberto Mendes stehen dem Trainergespann gleich vier bärenstarke Alternativen zur Verfügung – es ist Licht am Ende des Tunnels. Und zwar nicht zu knapp. Die Jungs haben Bock, jeder will sich reinhängen und weiß, um was es geht: Gegen Eintracht Lüneburg geht es um alles. Verlieren verboten!

 

Der Gegner: SV Eintracht Lüneburg

Sagen wir mal so: Der Rückrundenstart im vergangenen Jahr ging mit zwei Niederlagen eher in die Hose. 1:2 gegen Treubund im Derby und 0:2 gegen Ahlerstedt. Aber: Die Eintracht kämpft sich in jede Partie und hat eine Menge Erfahrung in ihren Reihen. Nimmt man den Kampf gegen sie nicht an, hat man keine Chance. Das beste Beispiel? Im Hinspiel. Teutonia führt zur Halbzeit mit 2:0 – und fängt sich in der Nachspielzeit das 3:2. Gegen diese SV Eintracht muss man immer einhundert Prozent geben.

 

Die Prognose: von Andris Kuvsinovs

Champions League? Haken hinter! Oberligaerfahrung bis nach Meppen? Hakenhinter! Feiner Ker? Fetter Haken hinter! Unser Andris ist zurück und ganzTeutonia freut sich auf den Letten – der nicht nur sportlich, sondern vor allemmenschlich gefehlt hat. Gegen die Eintracht geht es direkt um alles: „Wir sinduns der Lage bewusst. Wir müssen Kämpfen bis zum Schluss“, erklärt derRoutinier. Mit solchen Situationen kennt sich Kuvsinovs aus und will derMannschaft vor allem die nötige Ruhe geben: „Es bringt in solchen Phasennichts, wenn wir hysterisch werden. Ja, es ist eine schwierige Situation. Abernein, wir werden nicht wild und versuchen alles, um das Ruder nochrumzureißen.“ Damit ist alles gesagt. Gegen die Eintracht muss die TeutoniaEintracht zeigen und gemeinsam alles für die Mannschaft, für jeden Einzelnenund den gesamten Verein geben.


Teutonia Uelzen von 1912 e.V.