Ein Wort: Zusammenhalt.

Ein Rückblick

Von Dennis W. Flügge

 

Uelzen. Vor knapp sechs Monaten wurden wir von den meisten für tot erklärt: ein Sieg aus 14 Spielen, sechs magere Punkte auf dem Konto, ein vernichtendes Torverhältnis. Es hieß, dass ein geordneter Rückzug in die Bezirksliga vielleicht der richtige Weg sei. Dass man vielleicht durchgereicht würde. Egal mit wem man gesprochen hat: Wir waren da schon abgestiegen. Der Niedergang von Teutonia war besiegelt.

 

Als keiner an uns geglaubt hat, als wir ganz unten waren, es gab nur Tiefen, keine Höhen. In diesem Moment im vergangenen Dezember. Da haben wir uns zusammengesetzt und uns geschworen, dass wir, die Einzigen überhaupt, weiter an uns glauben. An dieses Team, diese fantastische Einheit, die wir immer und in jeder Sekunde waren. Wir standen zusammen als Team. In unserer schwersten Zeit. Und man möchte meinen, dass das ja nur Fußball sei. Nur ein Hobby? Mitnichten. Man nimmt den Scheiß mit nach Hause. Zu seiner Freundin, seiner Frau. Zur Arbeit. Egal wo: Wir sind die Versager über die alle Lachen. Aber genau das war auch Ansporn. Es ließ uns enger zusammenrücken.

 

Und so ging es in die Abstiegsrunde. Mit einem Spirit, der unglaublich war. Jeder einzelne im Team, egal wie viele Sekunden aktiv auf dem Platz, hatte seinen Platz im Team. Seinen Anteil an dieser unfassbaren Leistung. Nur so konnten wir das Unmögliche möglich machen. Trotz weiterer Rückschläge, die vielen Verletzten. Wir haben bis zur letzten Sekunde alles für Teutonia gegeben – und bleiben damit völlig verdient Landesligist.

 

Sechs Siege aus sieben Spielen. Da gibt es nicht viel zu sagen, nur ein Wort: Zusammenhalt.