Schwung mitnehmen.

Teutonia empfängt den VfL Lüneburg

 

Von Dennis Flügge.

 

Uelzen. Zwei Spiele, zwei Siege. Der Corona-Restart ist geglückt. Aber: Es zählt weiterhin jeder Punkt, jedes Tor, jeder Zweikampf gegen den Abstieg. So ist auch die Rollenverteilung vor dem Heimspiel gegen den hochambitionierten VfL Lüneburg klar: Die Gäste kommen, um zu siegen – und wir machen ihnen das Leben so schwer wie möglich. 

 

Die Analyse: Ordnung finden

Klar sehen zwei Siege erstmal gut aus. Auf dem Papier sowieso. Allerdings, mit allem Respekt, waren die zwei ersten Gegner der Corona-Saison Westercelle und Gellersen auch nicht in ihrer besten Verfassung. Daher sollten und werden wir nicht denken, dass auch nur ein einziges zum Selbstläufer wird. Denn: Vor allem im Aufbau sowie im Spiel ohne Ball ist noch Luft nach oben.

 

Wichtig bleibt jedoch: der Einsatz. Über den Kampf können wir es jedem Gegner schwer machen und uns die wichtigen Punkte gegen den Abstieg erarbeiten.

 

Der Gegner: VfL Lüneburg

Hochambitioniert, Geheimfavorit – das schreiben zumindest die Gazetten. Und auch wir kommen nicht drum rum, den VfL als Top-Team der Liga im Sportpark begrüßen zu müssen. Denn mit ihrer Mischung aus jungen Talenten wie dem ehemaligen Teutonen Kristian Krieger (Zwei Spiele, ein Tor) und regionalligaerfahrenen Spielern wie Matti Grahle und Finn Gierke gehören sie mit ihrer individuellen Klasse zur Creme de la Creme der Landesliga. Zuletzt gab es gegen Ahlerstedt jedoch eine klare 1:4-Niederlage.

 

Die Prognose: von Nemanja Grahovac

 

Er steht wie kaum ein anderer für das neue Teutonia Uelzen: Nemanja Grahovac. Jung, motiviert und Bock auf Teutonia. Auf das Projekt, was hier anläuft. Auf die jungen Kicker, die hier zusammenkommen. Auf Fußball! „Ich bin froh, dass wir hier so ne gute Truppe haben, so einen guten Zusammenhalt“, beschreibt Grahovac das Teamgefüge. Gegen den VfL Lüneburg „müssen wir den Acker umpflügen. Und zu Not auch den Gegner“, so der 23-Jährige. Damit ist die Marschroute klar: Gas geben für Teutonia. Auf auf!

 

Neue Hygieneinfos zum Spiel

  • Wichtig: Die Kontaktdaten werden per App erfasst. Bitte ladet euch vorab die folgende App herunter, um lange Schlangen an der Kasse zu vermeiden: "V3dx Welcome - Gast App"
  • Hände desinfizieren
  • Abstand halten
  • Maskenpflicht auf dem gesamten Gelände
  • Die Maske bitte erst am Sitzplatz abnehmen

 Foto: Allgemeine Zeitung Uelzen

 


Corona-Restart: Alles auf Null.

Teutonia empfängt den VfL Westercelle

Von Dennis Flügge.

 

Uelzen. Monatelang musste der Ball ruhen. Dann kamen die Testspiele – und nun geht es endlich wieder los. Fußball. Landesliga. Ein gutes Gefühl. Wir wissen allerdings noch sehr genau, wie eng es in der vergangenen Saison war. Dass wir natürlich auch etwas glücklich in der Liga geblieben sind. Mit Demut gehen wir also in die neue Spielzeit. Mit neuen und richtig guten Jungs. Um eines zu zeigen: Wir können es besser. Wir werden da sein.

 

Die Analyse: Fokus ab der ersten Sekunde

Eine Vorbereitung im Jahr 2020 ist nicht so ganz normal. Anfangs noch völlig unklar, wann gespielt wird und unter Einhaltung der Corona-Vorschriften, hat die Mannschaft sich inzwischen an die Gegebenheiten gewöhnt und ist voll im Training. Das Trainerteam um Benjamin Zasendorf nutzte die Vorbereitung, um das Team einerseits fit zu machen und um es andererseits taktisch variabler zu schulen. Ob, und wie weit das Team mit vielen neuen Spielern nun ist, wird sich zeigen. Eines ist jedoch klar: Von Beginn an muss jeder einzelne Akteur den Fokus auf das Wesentliche legen. Auch wenn Abläufe noch nicht stimmen – der Kampf muss da sein. Denn in der neuen zweigleisigen Liga darf man sich nicht viele Ausrutscher erlauben.

 

Der Gegner: VfL Westercelle

Mit neuem Trainer und neuem Elan kämpft auch der VfL Westercelle von Beginn an gegen den Abstieg. Neu-Cheftrainer Sebastian Zich greift dabei auf einen jungen Kader mit vielen Eigengewächsen zurück. Was man erwarten darf? Ungewiss. Denn die Vorbereitung lief ebenfalls nicht so rund: Nach einer klaren Niederlage zuletzt gegen Vosfelde (1:4) folgt vor einigen Tagen immerhin ein deutliches 3:0 gegen den Vastorfer SK. Man darf als gespannt sein, wie das neu geführte Team in Uelzen auftritt.

Die Prognose: von Felix Pfanzagl

Neu im Team, aber bereits voll integriert, ist Felix Pfanzagl. Der aus Ilmenau nach Uelzen gewechselte Schlussmann bringt vor allem eines mit, was dem Team brutal weiterhelfen wird: Mentalität. Pfanzagl zeigte bereits in den ersten Einheiten, dass er von hinten das Spiel dirigiert und im gesunden Austausch mit seinen Vorderleuten ist. Kein Wunder: Der gebürtige Ebstorfer kommt als langjähriger Kapitän aus Ilmenau. Vor dem Ligaauftakt gegen Westercelle erwartet der 27-Jährige „einen harten Fight“. Sein Team müsse „den Kampf von der ersten Sekunde annehmen und alles in die Wagschale werfen“, um den wichtigen Heimdreier einzufahren.

 

Fotos: O. Huchthausen 

Teutonia Uelzen von 1912 e.V.